Burrig / Bürrig / Leverkusen-Bürrig

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human figure - head - 4

Scene Description: set at 90-degree angles
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design element - motifs - circle

Scene Description: a row of, in shallow relief, all around
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view of church exterior - southwest view

Scene Description: "St. Stephanus Leverkusen-Bürrig"
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Image Source: digital photograph January 2013 by Chris06
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information

Scene Description: 1895 text informing of the location of the font in the vicarage garden
Image Source: digital image of an 1895 document [cf. FontNotes]
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INFORMATION

Font ID: 26276NWB
Object Type: Baptismal Font1
Font Century and Period/Style: 12th century (?), Romanesque
Cognate Fonts: St. Cyriakus Neuenhausen
Church / Chapel Name: Römisch-katholische Pfarrkirche im Bürrig
Font Location in Church: Inside
Church Patron Saint(s): St. Stephen
Church Address: Stephanusstraße 76, 51371 Leverkusen, Germany -- Tel.: +49 214 31204500
Site Location: Mittelzentrum, Nordrhein-Westfalen, Germany, Europe
Directions to Site: Located off (NW) the B1-B3 crossroads, in the municipality and 3-4 km NW of Leverkusen
Ecclesiastic Region: Bistum Köln
Additional Comments: re-purposed font / disused font (in 1895, the font was used as flower pot in the vicarage garden)
Font Notes:
The German Wikipedia entry for this church [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Stephanus_(Bürrig)] [accessed 6 April 2026] reports a 12th-century baptismal font of the " rheinisch-maasländischen" type made of blue limestone from Namur: "Im Innern der Kirche befindet sich ein romanischer Taufbrunnen aus dem 12. Jahrhundert vom rheinisch-maasländischen Typ, gefertigt aus Namurer Blaustein mit vier Eckköpfen, dazwischen jeweils drei Rundmedaillons."
A communication to BSI from Pol Herman (e-mail of 2 April 2026) informs: "Neuenhausen : Taufbecken von St. Cyriakus. Meik Schirpenbach authorizes to use the pictures of the website. And he adds a picture of Bürrig, in which he was baptized.https://www.kath-gv-roki.de/detail/Meik-Peter-Schirpenbach-00003/
I join my documents on Bürrig. As you can read, in 1895, that font was used as flower pot in the garden of the vicar.
Van: meik-peter.schirpenbach@erzbistum-koeln.de <meik-peter.schirpenbach@erzbistum-koeln.de>
Verzonden: dinsdag 31 maart 2026 22:38
Aan: pol_herman@hotmail.be
Onderwerp: AW: Neuenhausen : Taufbecken von St. Cyriakus
Guten Abend Herr Herman,
herzlichen Dank Ihnen für Ihre ausführliche Nachricht. Ich habe das mit großem Interesse gelesen, da mich das Thema ebenfalls sehr interessiert.
Ich muss zugeben, dass mir viele der maasländischen Taufbecken in der Wallonie, in Limburg, im französischen Ardennendepartement, Laon und im Rheinland aus eigener Anschauung bekannt sind (durch Radtouren vor vielen Jahren). Ich bin deshalb bislang von einem einheitlichen Ursprung ausgegangen, da bestimmte Einzelmotive in allen unterschiedlichen Regionen immer wieder vorkommen, ohne dass man regionale Schwerpunkte erkennt. Die Ergebnisse von Ghislain leuchten ein, werfen aber auch Fragen auf:
Steinmetzarbeiten skulpturaler Art aus dem Aachener Raum aus romanischer Zeit sind mir bislang nicht bekannt, erst ab dem 15. Jahrhundert. Ich würde eine Aachener Produktion ausschließen.
Taufbecken, die in romanischer zeit im Rheinland selbst hergestellt wurden, sind sämtliche aus Trachyt gefertigt und folgen anderen Typen, z.b. dem sechseckigen mit außen stehenden Säulen, die an das Heilige Grab in Jerusalem erinnern (um 1200); die Exemplare in Blaustein hingegen folgen alle dem „Namurer“ Typ.
Der „Namurer“ Typ ist stärker nördlich von Köln verbreitet, sodass ein Transport auf dem Wasserweg über Maas und Rhein denkbar ist. Bis Köln fuhren die niederländischen Schiffe.
Zum Motiv der vier Köpfe: Die Deutung als die vier Paradiesströme ist absolut naheliegend, auch von der Liturgie her. In der Regel ist die romanische Symbolik aber vielschichtig und lässt mehrere Deutungsebenen zu, ähnlich der zeitgenössischen Bibelauslegung. Da sich auf mehreren „Namurer“ Taufbecken zwischen den Köpfen auch Bestien befinden, möchte ich einen apotropäischen Akzent nicht ausschließen, der ja ebenfalls in der Taufliturgie wichtig ist. Das aus Blaustein gefertigte Taufbecken in St. Maria Lyskirchen in Köln zeigt acht solcher Köpfe im maasländischen Typ; das Trachyttaufbecken in Blankenheim-Lommersdorf (Eifel) sechs. Hier scheint sich das Kopfmotiv von den Paradiesströmen gelöst zu haben.
Sie können die Bilder von unserer Webseite gerne verwenden.
Ich wurde übrigens selbst in einem „Namurer“ Taufbecken getauft, in St. Stephanus in Leverkusen-Bürrig nordöstlich von Köln. Auch dieses Exemplar ist weitgehend unbekannt. Ich hänge Ihnen ein Foto an.
Bitte entschuldigen Sie, dass ich auf Deutsch antworte. Ich bin zwar niederländischsprachig, aber im Schriftlichen nicht mehr gut.
Hartelijke groeten,
Meik Schirpenbach"
Credit and Acknowledgements: We are grateful to Dr. Pfr. Meik Schirpenbach and to Pol Herman for their help documenting this font

COORDINATES

UTM: 32U 358380 5657180
Latitude & Longitude (Decimal): 51.048679, 6.979544
Latitude & Longitude (DMS): 51° 2′ 55.24″ N, 6° 58′ 46.36″ E

MEDIUM AND MEASUREMENTS

Material: stone, limestone (Namur bluestone)
Font Shape: hemispheric (mounted)
Basin Interior Shape: round
Basin Exterior Shape: round

LID INFORMATION

Notes: [cf. ImagesArea